25.02.2015 | Ökologie  
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DI (FH) Mag. Matthias Lechle

Die Dämm-Gewinner: Umwelt und Geldbörse

Viele Fragen ranken sich um das Thema Energiesparen durch richtiges Dämmen. Ob Dämmen wirklich mehr bringt als es Energie verbraucht und kostet zum Beispiel. Hier ein paar Antworten, die zeigen weshalb nicht nur Ihr Nachbar mit Dämmung aus Styropor gewinnt – sondern auch die Umwelt.

 
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Spart Dämmen mehr Energie als wir für den Dämmstoff einsetzen müssen?
JA – wenn die Dämmung gute Dämmwerte aufweist, langlebig ist und für die Erzeugung des Dämmstoffs nicht zu viel Energie eingesetzt werden muss. Mit Styropor sind Sie hier auf der sicheren Seite.

Für eine ganzheitliche Sicht muss die gesamte Ökobilanz betrachtet werden. Die Ökobilanz betrachtet die Lebensdauer eines Stoffes von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung bis zur Wiederverwertung oder Entsorgung. Diese Ergebnisse kann man bewerten und den Einspareffekten gegenüberstellen.
>> Dabei stellt man fest, dass Styropor weit weniger fossile Ressourcen (Erdöl, Erdgas, Kohle, etc.) benötigt, als manche “ökologischen Alternativen”. Über die Lebensdauer betrachtet amortisiert sich der Energieeinsatz bis zu 200-fach.

Linkempfehlung: „Man muss Energie einsetzen um Energie zu sparen“

Also ist Dämmen mit Styropor gut für die Umwelt?
JA, denn Styropor wird energiesparend hergestellt und bietet zu moderaten Anschaffungskosten die bestmögliche Wärmedämmung.

Energie einsparen lautet die Devise
Ob Neubau oder die Sanierung bestehender Gebäude: Wärmedämmungen aus Styropor tragen dazu bei, Energie einzusparen. Das senkt nicht nur die Heizkosten, sondern macht auch unabhängiger von Energieimporten aus Krisengebieten.

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Außerdem soll der Energieverbrauch von Gebäuden EU-weit reduziert werden.
Die am 7. Juni 2010 in Kraft getretene EU-Richtlinie über Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden hat sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch in den Mitgliedstaaten bis 2020 um 20 % zu senken.

Sollte ich Dämmmaterial aus nicht-fossilen Rohstoffen vorziehen?
NEIN, denn Styropor schont durch seine energieschonende Herstellung den Verbrauch Ressourcen.

Wirklich ökologisch ist, was weniger Primärenergie verbraucht
Bei der Wahl des „richtigen“ Dämmstoffs ist die Gesamtenergiebilanz ausschlaggebend. D.h. es geht darum, den Dämmstoff möglichst energiesparend herzustellen. Hier zeigt die aktuelle Umwelt-Produktdeklaration (EPD) gemäß ISO 14025 ganz klar, dass Styropor weit weniger fossile Ressourcen (Erdöl, Erdgas, Kohle, etc.) – abzulesen am Kennwert Primärenergieinhalt nicht erneuerbar (PEI n.e.) – benötigt als jene der „ökologischen Alternativen“ Mineralschaum und Holzfaser.

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