15.01.2016 | Wirtschaftlichkeit
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DI (FH) Mag. Matthias Lechle

Werner Gruber über Semesterferien und gekochte Styroporbälle

Von Werner Gruber, Wissenschaftler und Frontmann der Science Busters, erfahren wir, wie die Semesterferien alias „Energieferien“ den Energiesparboom eingeleitet und Styropor zum Siegeszug verholfen haben. Und wer mag, kocht sich seinen Styroporball!

 
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Dämm-Boom mit Styropor als Hauptdarsteller

Wer glaubt, dass es Semester-Ferien gibt, damit sich das Schuljahr teilt und man eine Woche ausschlafen kann, der hat nicht mit dem Scharfsinn von Werner Gruber gerechnet. Denn die Ferien wurden 1973 eingeführt, um Energie zu sparen: Eine Woche lang mussten die – damals ungedämmten – Schulgebäude nicht beheizt werden.

Ausgelöst haben diese Ferien einen Boom, schlecht gedämmte Gebäude zu sanieren. Das wiederum läutete den Siegeszug von Styropor ein: Der damals noch nicht so verbreitete, federleichte Super-Dämmstoff Styropor – der nur zu 2 % Polystyrol und aus zu 98 % aus Luft besteht, eignet sich nämlich auch hervorragend zur Dämmung schon bestehender Gebäude!

Es wäre nicht „Styropor-Buster“ Werner Gruber, wenn er nicht gleich ein Experiment parat hätte:

Diesmal: Wir machen – oder besser „kochen“ – Styropor!
Man nehme: Den Ausgangsstoff expandierbares Polystyrol und ein Tee-Ei – und legen es in kochendes Wasser. Die Polystyrol-Perlen im Tee-Ei dehnen sich im kochenden Wasser auf das 50-fache ihres ursprünglichen Volumens aus. Zum Nachmachen geeignet!

gruber_macht_styropor

Während wir auf den fertig gekochten Styroporball warten, erklärt Werner Gruber, wie viel Ersparnis das Dämmen mit Styropor bringt:
Nachträglich angebrachte Styroporplatten sparen in 10 Jahren 120 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wandfläche! O-Ton Werner Gruber: „Also: Dämmen lohnt sich!“

gruber_erklaert_ersparnis_mit_styropor

Experiment gelungen: Ball gekocht!

gruber_zeoigt_styropor_ei

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